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 Einhandsegeln in der Adria

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Nach all den vielen Adria-Törns und Ozeanüberquerungen wollte ich es endlich einmal wissen, wie es ist ganz allein zu segeln und nur auf sich gestellt zu sein.

Dazu habe ich mir in der Adria eine kleine Oceanis 311 / Benneteau gechartert und hab mich im April 2008 für eine Woche auf den Weg gemacht.

Das Ergebnis war eine unvergessliche Woche, gefüllt mit Momenten der Angst, unbeschreiblicher Freude, Entbehrungen, Glücksmomenten, ständig an der Grenze der eigenen Fähigkeiten, die es zu überwinden gilt, denn einmal draußen auf dem Meer, gibt es kein zurück. Da muss Frau eben "ihren Mann stehen".

Man wächst über sich selbst hinaus.

Es war eine der größten Erfahrungen in meinem Leben.

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Hier ein paar Fotos dieser Woche

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Nach 8 Stunden Autofahrt endlich der erste Blick auf's Meer.

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In der Marina Betina auf der Halbinsel Murter liegt das Schiff

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Die BAVA, eine Benneteau / Oceanis 311

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Der Radarreflektor muss noch montiert werden - und dann kanns losgehen

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Das Ablegen und die Ausfahrt aus der Marina klappen trotz Bora sehr gut.

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Leider verweigert mir der Autopilot seine Dienste und ich muss selbst steuern

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- und so wird Segel setzen und Reffen zu einer Herausforderung - überall soll man gleichzeitig sein und irgendwie hat man immer zu wenig Hände

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Sonnenuntergang in der Ankerbucht

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Tijascica-Bucht auf Tijat

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Nach einer ruhigen Nacht vor Anker, strahlen der Morgen und ich um die Wette

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Zu wenig Wind zum Segeln - Lay-day in der Bucht

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Abendstimmung

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Nicht immer scheint die Sonne - ein Tiefausläufer erreicht die Adria

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Dann ist man froh um gutes "Schwerwetterzeug"

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Da sucht man besser in einem geschützten Hafen Zuflucht

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Der Hafen Muna auf Zirje scheint einer der

vergessenen Plätze dieser Erde zu sein

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An solchen Tagen weiß man die kleine Petroleumheizung

und eine Tasse Tee zu schätzen

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Gute Vorbereitung für die Navigation, Kartenarbeit und Logbuchführung sind besonders wichtig, wenn man alleine unterwegs ist. Und auch das Signalhorn hatte seinen Einsatz.

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Am nächsten Tag scheint die Sonne wieder

und die Segel werden gesetzt.

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Einer der schönsten Segeltage dieser Woche endet mit...

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Wasser im Schiff

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Da hilft nur " Schöpfen ".

Jede Stunde geht 1 Eimer Wasser über Bord

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Also: Plan-Änderung -

Neuer Kurs: zurück in die Heimat-Marina nach Murter

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Zurück in der Marina Betina ist das Leck schnell gefunden -

die Gummimanschette am Propellerschaft war undicht

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Die Zeit in der das Boot repariert wird, nutze ich um die Gassen Betinas zu durchstreifen und

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die Blumenpracht in den Gärten und am Wegesrand zu bewundern.

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Ich mache einen ausgiebigen Strandspaziergang

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Das Schiff wird noch am selben Tag fertig, aber ich verbringe diese Nacht noch in der Marina.

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Am nächsten Morgen geht es wieder weiter

- und das Schiff ist "trocken"

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Wieder ein "Traum-Segeltag" mit Wind 4-5 Bft

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Jeder hat schon mal was von "Kaffe-Segeln" gehört -

auch schon von "Bikini-Segeln"?

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Nach einer weiteren Nacht vor Anker in der Bucht "Luka Zut"

wieder ein strahlender Morgen, diesmal mit einer leichten Brise

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und achterlichem Wind. Da ist sogar mein sonst streikender Autopilot in der Lage das Schiff auf Kurs zu halten.

Da kann man es sich an Deck gemütlich machen

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Heute ist "Schmetterling-Segel-Tag"

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Aber leider hat alles ein Ende

- schon ist wieder eine Woche vorbei

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Da heißt es Abschied nehmen......

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Auf Wiedersehen  Adria !

bis zum nächsten Törn...... im Herbst